Deutsches Kulturzentrum

Interview mit Ali Qazi über die Republilk Mahabad

Ali Qazi

Ali Qazi ist der Sohn von Mohammed Qazi, dem Regierungschef der Republik Mahabad von 1946/1947. Als Jugendlicher erlebte er die ersten Monate kurdischer Unabhängigkeit und die Hinrichtung seines Vaters mit.

Warum wurde der Westen des Irans durch die Sowjetunion und Groß-Britannien besetzt? Welche Ziele verfolgten die Alliierten damit?
Damals, während des zweiten Weltkrieges, benötigte die Sowjetunion vernünftige, moderne Waffen, die sie selbst nicht hatte. Deswegen sollten diese modernen Waffen auf einem Weg in die Sowjetunion gebracht werden. Dafür war der Iran der günstigste Weg. Sie konnten über die Meere in den Persischen Golf kommen und von da aus über Landstraßen [die Waffen transportieren]. So war es am einfachsten, die Waffen an die Sowjetunion zu liefern. Deswegen haben im September 1941 die Alliierten den Iran besetzt. Die iranische Armee hat keinen Widerstand geleistet. Sie haben sofort die Waffen niedergestreckt und der alte Schah wurde ins Exil geschickt. Sein Sohn wurde als neuer König bestimmt.
Als die Alliierten den Iran besetzt haben, haben die Engländer, Franzosen und die Sowjets vom Norden her den Iran besetzt. So wurden dann später Tag und Nacht Waffen durch den Iran in die Sowjetunion geliefert. Es waren vor allem amerikanische Waffen.  Die Amerikaner hatten keine Armee in den Iran geschickt. Sie hatte nur ein kleines Kontingent von Militärs dort gehabt. Und deswegen, wie gesagt, wurde Iran von den Alliierten besetzt.

...

Weiterlesen...
 

Roj bas,

 

mein Name ist Jan Tolga Busche und wurde am 17.01.1992 geboren. Im Juni vergangenen Jahres habe ich in Berlin mein Abitur gemacht und mache nun von Februar 2012 bis Juli 2012 ein Praktikum beim Deutsch Kulturzentrum in Erbil. In meiner Anfangszeit werde ich mich vor allem um die Inhalte auf der Webseite und um eine neue Ausgabe des Magazins des Deutschen Kulturzentrums kümmern. Ich mache ein Praktikum beim Deutschen Kulturzentrum, weil ich politisch interessiert bin und mir auch in Zukunft eine berufliche Tätigkeit bei internationalen GOs und NGOs gut vorstellen kann.

 

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Sonstiges haben, können Sie mich gerne über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. kontaktieren.

 

 

Bericht vom dritten, alljährlichen Treffen der diplomatischen Korps in Salahaddin

Quelle: http://www.krg.org/articles/detail.asp?lngnr=12&smap=02010100&rnr=223&anr=43082

Der Präsident der Region Kurdistan Masoud Barzani lud am 30. Januar 2012 in sein Büro in Salahaddin zum dritten alljährlichen Treffen der Diplomatischen Korps ein, um die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region Kurdistan Irak und ihrer Umgebung zu besprechen.

Weiterlesen...
   

Die Region Kurdistan im Nordirak

Seit 20 Jahren hält Siegfried Martsch engen Kontakt zur Region Kurdistan im Nordirak und unterstützt dort verschiedene humanitäre Projekte und den demokratischen Aufbau. Über 4 Millionen Menschen leben in dieser geographisch sehr vielfältigen Region, die im Norden an die Türkei, im Osten an den Iran, im Westen an Syrien grenzt. Große geopolitische Bedeutung erhält die Region durch ihre bedeutenden Erdölvorkommen. Die Exekutive liegt in Händen der Kurdischen Verwaltung (KRG - Kurdische Regional Regierung), die ihren Sitz in Erbil, einer Großstadt von über 1,4 Millionen Einwohnern, hat und die vom kurdischen Regionalparlament gebildet wurde. Die Zitadelle von Erbil ist mit über 6000 Jahren eine der ältesten dauerhaft besiedelten Stätten der Welt. Die gegenwärtige Koalitionsregierung von KDP (Demokratische Partei Kurdistan) und PUK (Patriotische Union Kurdistan) bindet unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ein, neben der größten Gruppe, den Kurden, auch Chaldäer, Assyrer, Turkmenen und Yesiden. Seit dem Genozid der Anfal-Kampagnen durch das Saddam-Hussein-Regime in den 1980er Jahren sind inzwischen mehr als 65% der dem Erdboden gleichgemachten Dörfer und Städte wiederaufgebaut worden.

Weiterlesen...
   

Siegfried Martsch

Siegrfried Martsch

Siegfried Martsch, Deutscher, wurde 1953 in Bochum, Deutschland geboren. Von Beruf ist er Schlosser und war viel Jahre im  Agrarbereich tätig. Schon während der frühen 1970 Jahre übernahm er verschiedene Aufgaben im Mittleren und Nahen Osten und in Afrika.

Weiterlesen...

Helfen Sie jetzt!

Es ist unbestritten, dass das kurdische Volk in diesem Prozess bitteres Lehrgeld gezahlt hat und auch selber bittere Fehler gemacht hat. Die innerkurdischen Kämpfe der neunziger Jahre aber auch manche Machtstrukturen in der heutigen Zeit haben sicher manchmal den Blick auf die Errungenschaften verblassen lassen. Aber ist es nicht Aufgabe der zu helfen?

Weiterlesen...

Ziele des Zentrums

Ziele des Zentrums

Das Deutsche Kulturzentrum in Kurdistan Irak ist eine kurdische NGO, nach den Gesetzen von Kurdistan – Irak (KRG/KNA), registriert und vom Innenministerium der KRG anerkannt.

Die erste, formlose Gründung fand im Jahre 2006 statt. Die förmliche, den Gesetzen Kurdistan entsprechende Gründung im Sommer 2008.

Weiterlesen...

Hauptmenü

Deutsches Kulturzenrum Kurdistan Irak

Deutsches Kulturzenrum Kurdistan Irak
Erbil - Ainkawa, Kurdistan-Irak
Mart Shmony Quarter
Tel.: 0096466 / 2529356
Mobil: 00964750 / 4544743
Mobil: 00964750 / 4513874
e-mail: info@deutsches-kulturzentrum.de
web: www.deutsches-kulturzentrum.de

Kontaktadresse in Deutschland

Siegfried Martsch
Horenfeld 20
Borken
Nordrhein-Westfalen
46325
Deutschland
Telefon:     0049 / 2867 / 97197
Handynummer:     0049 / 171 / 1915219